„Zwischen den Medien Skulptur, Grafik, Collage und Malerei hat Matthias Hintz seine Arbeit bisher als eine ständige Vermittlung betrieben; die Begabung dieses Künstlers liegt in seinem Mißtrauen gegen das Gefällige und in seiner Fähigkeit zur Synthese.“
Matthias Flügge,
Vizepräsident der Akademie der Künste Berlin


„Als Matthias Hintz 1987 die DDR noch vor dem Fall der Mauer verließ und in Düsseldorf an der Kunstakademie sein Studium bei Günther Uecker fortsetze, hatte er handwerklich nichts mehr dazuzulernen. Was Uecker, der um 1960 zur Zero-Gruppe stieß, ihm noch ermöglichen konnte, war, zu einer Künstlerpersönlichkeit auszureifen. Und dies ist Matthias Hintz gelungen. Er hat den künstlerischen Ansatz Günther Ueckers, der für seine strukturellen, ungegenständlichen Nagelbilder bekannt ist, völlig unbeachtet gelassen. Dafür hat Hintz sein vorrangiges Thema intensiviert: das Bild des Menschen in der Wohlstandsgesellschaft.“
Sylvia Martin,
museum kunstpalast, Düsseldorf